Herzlich Willkommen auf der Homepage des Kompetenznetzes Adipositas

In Deutschland haben rund 16 Mio. Menschen ein ausgeprägtes Übergewicht. Etwa jeder dritte erwachsene Bundesbürger ist deutlich übergewichtig und sollte aus medizinischen Gründen sein Körpergewicht senken. Besonders besorgniserregend ist, dass auch bei Kindern und Jugendlichen Übergewicht immer häufiger auftritt.

Übergewicht und Adipositas bedeuten ein erhöhtes Risiko für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und bestimmte Krebsarten. Adipositas verursacht persönliches Leid und Kosten: Die Ausgaben für Adipositas im deutschen Gesundheitswesen werden auf circa 17 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Um die Adipositasforschung zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Juli 2008 die Einrichtung und den Unterhalt eines krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Adipositas. Die zweite Förderperiode hat Anfang 2012 begonnen.

Erfahren Sie mehr über das Kompetenznetz Adipositas in den verschiedenen Homepagebereichen.

AKTUELLES aus der Adipositasszene

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Empfehlungen "Report of the commission on ending childhood obesity“ zur Senkung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern herausgegeben. World Health Organization (2016). ISBN 978 92 4 151006 6: lesen 
  • Großbritannien bekommt Limosteuer: Diese Meldung hat auch in Deutschland für Aufmerksamkeit gesorgt. Dietrich Monstadt (MdB), aber auch die Deutsche Adipositas-Gesellschaft sowie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft fordern dies auch für Deutschland. Lesen Sie die Pressemeldung:
    Dietrich Monstadt: lesen, Deutsche Adipositas-Gesellschaft: lesen, Deutsche Diabetes-Gesellschaft: lesen
  • US-Forscher publizieren in Zeitschrift „Cell Metabolism“ (Magkos F et al., Effects of Moderate and Subsequent Progressive Weight Loss on Metabolic Function and Adipose Tissue Biology in Humans with Obesity, Februar 2016) Ergebnisse, die zeigen, dass eine moderate Gewichtsreduktion einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel hat. Medienbericht: lesen
  • Der aktuelle Leitfaden "5A-Adipositas-Management" für Behandler wird durch die IFB-Webseite zur Verfügung gestellt lesen
  • Das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demographischen Wandels hat anhand verschiedener Annahmen die Adipositasprävalenz in Deutschland für das Jahr 2030 berechnet: jeder fünfte bis zehnte über Fünfzigjährige wird fettleibig sein. Die Daten sind in Obesity Facts veröffentlicht lesen
  • Neue S3-Leitlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas unter Federführung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft veröffentlicht.
    DAG Leitlinie lesen, DAG Pressemeldung lesen
  • Eine Auswertung von Daten aus der "Nurses` Health Study" und der "Health Professionals Follow-Up Study" hat gezeigt, dass es keine Evidenz für eine geringere Mortalitätsrate bei Personen mit Typ 2 Diabetes gibt, wenn sie übergewichtig oder adipös sind, im Vergleich zu normalgewichtigen Personen mit Typ 2 Diabetes lesen
  • Die International Association for the Study of Obesity (IASO) hat ein "Policy Briefing" veröffentlicht, welches die Herausforderungen und Chancen im Bereich von nicht-übertragbaren Krankheiten untersucht, die der Regierung bei der Erstellung von gesundheitsfördernden Maßnahmen begegnen ("10-Punkteplan"). Die Pressemitteilung sowie das Dokument finden Sie auf der Homepage der IASO lesen
  • Im Jahr 2013 startete die EASO den sog. "Obesity Policymaker survey 2013" mit dem Ziel, den Wissensstand unter den politischen Entscheidungsträgern zum weltweit steigenden Adipositasproblem zu erfassen und mögliche Lücken in Zukunft zu schließen lesen
  • Ein internationales Netzwerk für Ernährung, Übergewicht/nicht übertragbare Krankheiten, Forschung, Monitoring und Unterstützung (INFORMAS) stellt sich vor lesen
  • Das Kompetenznetz Adipositas hat drei Positionspapiere zur Prävention, Therapie und Stigmatisierung verfasst lesen
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht am 04. Juni 2013 den Aktionsplan "Prävention und Ernährung" und drei Förderbekanntmachungen in diesem Bereich.
    - Aktionsplan lesen
    - Förderbekanntmachungen:
              1) Kompetenzcluster Ernährungsforschung lesen
              2) Primärprävention und Gesundheitsförderung lesen
              3) Langfristige Wirkungen von Primärpräv. und Ges.förd. lesen
  • Werden wir immer dicker? Übergewicht in Deutschland - Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vom 30. Januar 2013 lesen
  • Metaanalyse zur Mortalität bei Übergewicht und Adipositas: In einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA erschienenen Metaanalyse wurde eine verringerte Mortalität von übergewichtigen im Vergleich zu normalgewichtigen Personen gezeigt. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zu früheren Veröffentlichungen und weist auf den begrenzten Wert des BMI und dessen Kategorisierung hin.
    - Metaanalyse in JAMA 2013: Flegal K et al.: Association of All-Cause     Mortality With Overweight and Obesity Using Standard Body Mass     Index Categories: A Systematic Review and Meta-analysis lesen
    - Metaanalyse in The Lancet 2009 lesen
    - Daten aus der EPIC Studie (NEJM 2008) lesen
    - Daten aus der EPIC Studie (Dt. Ärzteblatt International 2010) lesen
  • Ablehnung von Qsiva - einer Kombination aus Phentermin und Topiramat. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA lehnte den Antrag auf Zulassung am 18. Oktober 2012 ab (www.ema.europa.eu).
  • "Adipositas (mit Krankheitsbezug)" ist in die Liste für 2013 der Diagnosen des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) aufgenommen worden (Bundesversicherungsamt 09. März 2012).
  • Die evidenzbasierte Leitline "Prävention und Therapie der Adipositas" wird derzeit unter Federführung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e. V. überarbeitet (www.adipositas-gesellschaft.de).