Ökonomische Aspekte der extremen Adipositas bei Jugendlichen

Hintergrund

Zusätzlich zu den körperlichen, psychischen und sozialen Folgen der Adipositas, ist die ökonomische Last ein weiterer wichtiger Faktor. Unterschiedliche empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen mit einer substanziellen ökonomischen Last im Hinblick auf die direkten und indirekten Kosten assoziiert sind. Bereits im Kindesalter zeigen sich in einigen Studien erhöhte Kosten für adipöse Kinder im Vergleich zu normalgewichtigen. Die Gruppe der extrem adipösen Jugendlichen stellt in Bezug auf die Nutzung des Gesundheitssystems und damit verbundenen Kosten eine besonders wichtige Zielgruppe für Interventionen dar.

Vorhabensziel

  • Gesundheitsökonomische Analyse der durch extreme Adipositas bei Jugendlichen verursachten Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Kosten
  • Analyse der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei extrem adipösen Jugendlichen
  • Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nutzen-Analyse der bariatrischen Chirurgie

Vorgehensweise

Mittels Fragebogen werden im Rahmen der Erstuntersuchung (Teilprojekt 1) und den Verlaufsuntersuchungen (alle 6 Monate)

1. die Nutzung von Gesundheitsleistungen,

2. krankheitsbedingte Produktivitätsverluste und

3. die gesundheitsbezogene Lebensqualität erfasst.

Weitere Details zur Vorgehensweise sind unter der Core Domain "Gesundheitsökonomie" zu finden.

Projektleitung

Prof. Dr. Rolf Holle
Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, Helmholtz Zentrum München
E-Mail: holle@helmholtz-muenchen.de

Ansprechpartner

Dr. C. Teuner
Helmholtz Zentrum München
Institut für Gesundheitsökonomie
und Management im Gesundheitswesen

Core Domains

Projektpartner

 

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